Der Bürgersaal im Forum Ludwigsburg war mehr als voll: am späten Vormittag warteten die Anhänger und Mitglieder der SPD aus mehreren umliegenden Wahlkreisen auf den Auftritt von Hubertus Heil, Arbeitsminister in der amtierenden Bundesregierung. Mit der schon bekannten musikalischen Begleitung durch die Oßweiler Kapelle, die zuvor schon für gute Stimmung gesorgt hatte, kamen pünktlich in den Saal: Andreas Stoch, Sascha Binder und als Hauptredner der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil.
Hubertus Heil spricht im vollen Bürgersaal im Forum Ludwigsburg
Andy Stoch streifte nach der Begrüßung der Gäste durch Sascha Binder streifte Andreas Stoch einige landesbezogene Themen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Baden-Württemberg brandmarkte diverse Versäumnisse der aktuellen Landesregierung., etwa beim Nahverkehr, dem Wandel der Arbeitswelt: "Die Landesregierung schafft es nicht, Baden-Württemberg brauch keine grüne Monarchie", rief er unter dem Beifall der Gäste. Und "die SPD im Land tritt für die Transformation der Wirtschaft ein, die im Autoland Ba-Wü erfolgen muss".
Hubertus Heil brachte danach zahlreiche Dinge auf den Punkt:
Die SPD soll nach seinen Worten den bevorstehenden Strukturwandel gestalten und Beschäftigte von heute auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten. Die SPD muss den Aufbruch in die Zukunft stemmen. Dabei stellt sie sich der Aufgabe, die Dinge in den 20er Jahren zu gestalten. Und daher sei die jetzt in ersten Schritten erreichte Grundrente notwendig. Und ebenso ist ein Tarifvertrag für Pflegeberufe notwendig.
Ebenso wie zuvor Andreas Stoch ging Hubertus Heil auf die politische Lage bezüglich der AfD ein: "Mit Nazis paktiert man nicht, die Brandmauer muss stehen!" sagte er unter großem Applaus der anwesenden Sozialdemokraten.
Und schließlich mit Blick auf die aktuelle Debatte in der CDU: "Von den jetzt angetretenen drei Kandidaten wird keiner Bundeskanzler".
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